Humor: Die Kunst des Witze erzählen

Witze erzählen – die Kunst des guten Humors

12. Juli 2019 | ipalat

Am 1. Juli ist internationaler Witze-Tag. Ein Tag, der die Fragen aufwirft, warum überhaupt Witze erzählt werden, was einen guten Witz ausmacht und, ob man Witze erzählen lernen kann. Hierzu gibt es die These, dass es grundsätzlich zwei Sorten Menschen gibt: die einen können Witze erzählen und die anderen nicht. Dies ist allerdings genauso umstritten, wie die Aussage, dass man entweder ein humorvoller Mensch ist oder nicht. Der Züricher Humorforscher Willibald Ruch hat herausgefunden, dass der Sinn für Humor entwickelt werden kann. Dementsprechend ist auch das Witzeerzählen eine Kunst, die man lernen kann. Im folgenden Beitrag zeigen wir Ihnen einige Tipps und Tricks rund um die Kunst des Witzeerzählens.

Weshalb sollte ich Witze erzählen können?

Wer gut Witze erzählen kann, ist beliebt, so viel steht fest. Humorvolle Persönlichkeitstypen stehen meist im Rampenlicht und werden von anderen bewundert. Lustige Sprüche helfen dabei, Anschluss zu finden und heben die Stimmung. Gerade in angespannten Situationen wirken sie auflockernd und schwächen Kritik ab. Zudem steigern sie unser Erinnerungsvermögen und können Denkblockaden lösen. Aus diesen Gründen lohnt es sich, die Welt der Witze und des Humors etwas näher zu betrachten.

Witze erzählen – bitte nicht aus der untersten Schublade!

Wie erzählt man nun einen guten Witz? Was sollte beachtet werden? Grundsätzlich gilt, Witze, die einen gesellschaftlich neuralgischen Punkt unterschreiten, haben einen negativen Beigeschmack. Als Erzähler ist es daher wichtig, in gewissem Maße über die moralischen Grenzen des Gegenübers Bescheid zu wissen und diese zu respektieren. Die Herausforderung dabei: die besten Witze befinden sich meist haarscharf an den jeweiligen Grenzen. Und da diese individuell verschieden sind, ist gerade in einer größeren Gruppe in puncto spaßigen Bemerkungen viel Fingerspitzengefühl gefragt. Denn die Kunst liegt vor allem darin, zu unterhalten ohne zu verletzen.

Alles in allem lässt sich festhalten, dass man Witze vermeiden sollten, die

  • rassistisch, diskriminierend, beleidigend
  • in der jeweiligen Situation nicht angebracht
  • zu lang
  • zu kompliziert
  • oder schlichtweg langweilig

sind.

Witzige Witze erzählen – der war gut!

Wie und warum ein Witz erzählt wird, ist absolut entscheidend für den Effekt. Ein aktueller Bezug oder ein Erkenntnisgewinn sollten dem Zuhörer ersichtlich sein. Es gilt: In der Kürze liegt die Würze. Je länger die Hinführung zur Pointe dauert, desto effektiver muss sie am Ende sein und Ihr Gegenüber überraschen. Denn die Zuhörer investieren ihre Zeit und Aufmerksamkeit und wollen entsprechend entlohnt werden.

Wichtig ist es, beim Hörer mit wenigen Worten ein möglichst klares Bild vor seinem inneren Auge zu erzeugen. Mit dem Aufbau des Witzes sollten Sie Erwartungen generieren, die am Ende aber mit der Pointe noch um ein Vielfaches übertroffen werden. Besonders gut gelingt das mit der entsprechenden Tonalität. Unterstützung für eine möglichst kraftvolle Stimme liefern ipalat®-Halspastillen. (www.ipalat.de)

Doch zum Witzig-Sein gehört vor allem ein hohes Maß an Allgemeinbildung, sozialer Instinkt und – besonders wichtig – Empathie. Ihr Gegenüber und dessen Werte zu wahren, ist das A und O der Humoristik.

Zusammenfassend sollten Sie bei der Wiedergabe Ihrer Witze die folgenden Dinge beachten:

  1. Authentizität: Erzählen Sie nur Witze, die Sie selbst auch witzig finden.
  2. Fantasie: Lassen Sie die Zuhörer zwischen den Zeilen lesen.
  3. Tempo: Erzählen Sie den Witz möglichst schnell.
  4. Komplexität: Beschränken Sie sich auf das Wesentliche.
  5. Pointe: Forcieren Sie Ihre Pointe durch eine überraschende Wendung.

Und schlussendlich der wichtigste Tipp: Vergessen Sie nicht, auch mal über sich selbst zu lachen!

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